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Oberndorf a.N. trägt dem veränderten gesellschaftlichen Bedarf Rechnung
Der Kinderbetreuung kommt heute ein ganz anderer Stellenwert zu, als es früher noch der Fall war - nicht nur was das Inhaltliche, was die pädagogische Seite anbelangt.
Dementsprechend haben wir in den vergangenen Jahren insbesondere auch in den wohnortnahen Ausbau und die Sanierung unserer Kindergärten kräftig investiert. Die Kindergärten in Oberndorf a.N. präsentieren sich daher in einem hervorragenden Zustand.
Der Betrieb und die laufende Unterhaltung aller Kindergärten im Stadtgebiet kostet uns jährlich rund 1,65 Mio. Euro. Dem stehen nur Einnahmen in Höhe von ca. 450.000 Euro gegenüber, so dass sich der jährliche Zuschussbedarf auf durchschnittlich 1,2 Mio. Euro beläuft. Man sieht: Die Stadt stellt sich ihren Aufgaben und ihrer Verantwortung im Bereich der Kinderbetreuung.
Wir haben uns in der Vergangenheit insbesondere auch nach besten Kräften bemüht in Oberndorf ein in sich geschlossenes Kinderbetreuungskonzept aufzubauen und damit der besseren Vereinbarkeit von Familie und Beruf gerecht zu werden.
So haben sich in den letzten Jahren die Kindergartenangebote in unserer Stadt deutlich verändert. Wir tragen in enger Zusammenarbeit mit den konfessionellen Trägern - dem veränderten gesellschaftlichen Bedarf Rechnung und bieten inzwischen in allen Kindergärten flexible und teilweise verlängerte Öffnungszeiten an.
In verschiedenen Einrichtungen werden neue Betriebsformen praktiziert altersgemischte Gruppen, integrative Gruppen. Wir bieten im Kindergarten Pfäfflinstraße auch ein Ganztagesbetreuungsangebot an. Die Aufnahme von Kindern ab 2 Jahren ist in nahezu allen unseren Einrichtungen möglich. Im Kindergarten „Regenbogen“ auf dem Lindenhof und im Kindergarten Boll sind Krippen eingerichtet, in denen Kinder ab Vollendung des 1. Lebensjahres aufgenommen werden.
Es ist unser Ziel, die Betreuungsangebote auch in den Schulbereich hinein fortzuführen die Anfänge wurden mit der verlässlichen Grundschule gemacht. Wir bieten in Kooperation mit der Ivo-Frueth-Schule für die Schüler der Karl-Wider-Schule eine Nachmittagsbetreuung an.
Oberndorf a.N. ist die erste Stadt im Landkreis Rottweil, die über ein Ganztagesgymnasium verfügt. Inzwischen wurde auch an der Karl-Wider-Schule, sowohl im Grundschul- als auch im Hauptschulbereich eine Ganztagesbetreuung eingerichtet.
Wir erfüllen damit weitaus mehr, als nur den uns gesetzlich auferlegten Auftrag. Wir nehmen uns mit besonderem Nachdruck der Kinder und Jugendlichen in der Stadt an und unterstützen insbesondere auch nach besten Kräften die vielen Oberndorfer Vereine bei deren großartiger Kinder- und Jugendarbeit. Das sehr umfassende Engagement unserer Kirchen, die vielfältigen Aktivitäten unserer Stadtjugendpflege und zahlreiche weitere Kinder- und Jugendeinrichtungen zeichnen Oberndorf a.N. ebenso aus.
Wir nennen uns nicht nur eine kinder- und jugendfreundliche Stadt, sondern wir sind bestrebt diesem Anspruch immer wieder aufs Neue gerecht zu werden. Dabei kommt den Erzieher/-innen in unseren Kindergärten tagtäglich eine ganz zentrale Bedeutung zu. Sie stehen mit ihrer hohen Qualifikation für die Qualität dieser Einrichtungen. Sie leisten mit ihrem pädagogischen Geschick eine ganz hervorragende Arbeit. Ihnen gebührt deshalb mein Dank und meine besondere Anerkennung. Möge es ihnen gelingen den hohen Erwartungen, die wir an sie stellen, auch künftig gerecht zu werden im Interesse einer weiterhin positiven Entwicklung des Kindergartenwesens in unserer Stadt.
Hermann Acker
Bürgermeister
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