Öffnungszeiten

Regelöffnungszeit

Montag bis Freitag
08:00 - 12:00 Uhr
Montag bis Donnerstag
13:30 - 16:30 Uhr

Flexible Öffnungszeit

Montag bis Donnerstag
07:00 - 14:00 Uhr (30 Std. Budget)
Freitag
07:00 - 13.00 Uhr

Ganztagesbetreuung

Montag bis Donnerstag
07:00 - 17:00 Uhr
Freitag
07:00 - 13:00 Uhr

Gruppenstruktur

1 Kinderkrippe
(1 - 3-Jährige)

1 altersgemischte Gruppe mit verlängerten Öffnungszeiten
(3-Jährige - Schuleintritt)

1 Ganztagesgruppe zeitgemischt
(3-Jährige - Schuleintritt)

Kontakt

Evangelisches Kinderhaus
"Regenbogen"
Pfäfflinstraße 18
78727 Oberndorf a. N.
Tel.: 07423 2914

Leitung

Daniela Lehrer

Träger

Evangelische Kirchengemeinde
Pfalzstraße 1
78727 Oberndorf a. N.
Tel.: 07423 2259

Herzlich willkommen im Ev. Kinderhaus Regenbogen

Leitmotiv

"Treibe nichts beziehungslos, sonst wird es leicht erziehungslos." (Fröbel)

Zum Konzept der Einrichtung:
Das Ev. Kinderhaus Regenbogen ist aufgeteilt
- in den Bereich der Ein- bis Dreijährigen (Kinderkrippe)
- in den Bereich der Drei- bis Sechsjährigen.

Bereich der Kinderkrippe:
Der Bereich der Kinderkrippe besteht seit Januar 2009. Hier werden insgesamt 10 Kinder im Alter von 1 bis 3 Jahren von 3 Fachkräften betreut.

Unser Konzept richtet sich nach Emmi Pikler und lehnt an die Pädagogik von Maria Montessori an. Wir legen Wert auf eine selbständige Bewegungsentwicklung des Kindes, denn durch Bewegung eignet sich das Kind die Welt an, macht Erfahrungen. Jede Erfahrung wiederum, die ein Kind macht, bewirkt die Konstruktion von Denkstrukturen.

  • Entwicklung bedeutet Bildung
  • Bildung findet immer statt
  • Bildung braucht Beziehung
  • Bildung heißt, sich ein Bild von der Welt zu machen
  • Bildung ist aktive Aneignung der Welt

In diesem Sinne ist Bildung Selbst-Bildung. So entwickelt sich die Persönlichkeit und Identität des Kindes. Die Grundlage von Bildung ist die Wahrnehmung der Wirklichkeit mit allen Sinnen. „Nichts ist im Kopf, was vorher nicht in den Sinnen war.“ Wir unterstützen diese Bildungsprozesse, indem wir den Kindern vielfältige Möglichkeiten bieten, die Welt mit all ihren Sinnen wahrzunehmen. Beispielsweise

  • bewegen wir uns jeden Tag im Freien,
  • stellen wir anregungsreiche Erfahrungsräume und Spielmaterial zur Verfügung,
  • beobachten wir Themen von Kindern und greifen diese auf,
  • muten wir Kindern neue Themen altersgerecht zu und fordern sie so zu neuen Konstruktionsleistungen heraus,
  • lassen wir den Kindern die individuell erforderliche Zeit,
  • geben wir den Kindern die Möglichkeit, mit all ihren Sinnen – d.h. „sinn-voll“ im aktiven Tun – die Welt zu erleben.

Unser Konzept und eine qualifizierte Betreuung versetzen uns dabei in die Lage, das Entwicklungstempo jedes einzelnen Kindes zu erkennen und auf jedes Kind individuell einzugehen.

Der tägliche Kontakt der Krippenkinder zu den ebenfalls im Kinderhaus befindlichen Kindergartengruppen erleichtert diesen den Wechsel in die Gruppe der 3 bis 6-Jährigen. Der Übergang von der Kinderkrippe in den Kindergarten erfolgt fließend und somit für die Kleinen stressfrei.

Bereich der Drei- bis Sechsjährigen:
In diesem Bereich des Kinderhauses wird nach dem „offenen Raumkonzept“ gearbeitet, d.h. die einzelnen Zimmer sind offen, in bestimmte Lernbereiche eingeteilt (z.B. Kreativbereich, Baubereich, Bewegungsraum, Zauberzimmer, …) und für alle Kinder im täglichen Freispiel zugänglich.

Pädagogische Schwerpunkte

Unser wichtigstes Ziel ist die ganzheitliche Förderung jedes Kindes. Wir geben allen Kindern die Möglichkeit sich in allen Bereiche selbst zu fördern oder durch die Erzieherinnen Förderung zu erfahren.

Ganzheitliche Erziehung beinhaltet:

  • Sozialerziehung: In den altersgemischten Gruppen werden vielfältige Kontakte und Anlässe zu sozialem Lernen ermöglicht, z.B. Kontakte aufbauen, Freunde finden, sich versöhnen, sich selbst erfahren, mitfühlen.
  • Religiöse Erziehung
  • Kognitive Förderung – Ausdauer und Konzentration
  • Sprachförderung
  • Förderung der Kreativität und Phantasie
  • Förderung im motorischen Bereich / Bewegungserziehung
  • Rhythmische / musikalische Erziehung
  • ​Individualität

Besondere Aspekte unserer Einrichtung:

Strukturierter Tagesablauf:
Durch immer wiederkehrende Abläufe im Tagesgeschehen (Spielen, Essen, Stuhlkreis,...) und durch tägliche Rituale (Begrüßung, Lieder,...) bekommen Kinder Sicherheit, Vertrauen, Geborgenheit, Orientierung und Halt. Durch Regelmäßigkeit werden Kinder an Regeln herangeführt.

Ganztageskinder
Ganztageskinder sind über einen langen Zeitraum im Kinderhaus (bis zu 46 Std. pro Woche).
Wir gehen auf die Bedürfnisse dieser Kinder besonders ein. Wir wollen den Kindern einen liebevollen, wertschätzenden Rahmen bieten.
Hierzu gehören
- Liebevolle, einfühlsame Bezugspersonen
- Ein Tagesablauf, der auch vom Kind individuell nach Bedürfnis mitgestaltet
   werden kann
- Familienähnliche Strukturen (gemeinsame Mahlzeiten)
   Diese bestehen aus:
     - Gesundem Frühstück
     - Warmem, abwechslungsreichem Mittagessen
     - gesunden Zwischenmahlzeiten durch Obst und Gemüse aus dem
       "Schulfruchtprogramm Bodensee"
- Rückzugsmöglichkeiten, Ausruh- und Schlafmöglichkeiten in einem
  atmosphärischen Schlaf- und Ruheraum
- Tägliche Bewegung im Freien
- Vielfältiges Beschäftigungsangebot im Freispiel

Religiöse Erziehung:

Der kirchliche Jahreskreis, sowie das Feiern von Gottesdiensten ist fester Bestandteil unserer Arbeit. Religiöse Erziehung bedeutet jedoch mehr und geschieht täglich. Alltagssituationen werden aufgegriffen und durch Lieder, Geschichten, Gespräche, Gebete , Meditationen in ihrer religiösen Dimension beleuchtet. Durch Feste und Feiern wie Weihnachten, Ostern, Erntedank wirken wir am Gemeindeleben mit.

Sprachförderung
Unser Kinderhaus nimmt seit April 2011 an der Bundesinitiative "Schwerpunkt-Kitas Sprache und Integration" teil. Ziel ist es, insbesondere Kindern unter drei Jahren und Kindern mit Migrationshintergrund frühstmöglich eine alltagsintegrierende Sprachförderung zugute kommen zu lassen. In dem 3 1/2-jährigen Förderzeitraum wird jede Schwerpunktkita mit einer zusätzlich finanzierten Sprachfachkraft und finanziellen Mitteln unterstützt.
Siehe auch: www.fruehe-chancen.de

Qualifizierungsoffensive
"Sprachliche Bildung und Förderung für Kinder unter Drei"

Seit August 2012 nehmen wir an dieser Qualifizierungsoffensive teil. Dieses Konzept versteht sprachliche Bildung und Förderung als Querschnittsaufgabe des pädagogischen Handelns und verknüpft dazu sprachwissenschaftliche, entwicklungspsychologische und elementarpädagogische Erkenntnisse zu einem weiten und kompetenzorientierten Blick auf kindliche Sprachaneignungsprozesse. Der Qualifizierungsprozess wird wissenschaftlich begleitet und evaluiert.

Naturerfahrungen/ Experimente:
Wir erkunden mit den Kindern die Umgebung, beobachten Tiere und Vorgänge in der Natur und die Veränderungen der Jahreszeiten, beispielsweise durch Spaziergänge durch Wald und Wiesen, Äpfelschütteln im Herbst mit Mostereibesuch, Anlegen eines Blumen-/ Gemüsegartens, das Füllen und Beobachten eines Regenwurmhauses. Regelmäßig finden Experimente statt. Die Kinder machen Erfahrungen mit den Elementen Wasser, Luft, Feuer und Erde.

Wald-, Feld-, Wiesentage
Es finden wöchentliche, altersspezifische Waldtage statt.
Das gleiche Waldstück wird in allen Jahreszeiten und bei jedem Wetter besucht und erkundet. Dabei lernen die Kinder im Wald, sich gegenseitig zu unterstützen und aufeinander zu achten. Sie lernen die Natur und Umwelt kennen und was es heißt, die Schöpfung zu achten und zu bewahren. Der Wald bietet unseren Kindern einen Erlebnisbereich, der nicht alltäglich ist. Für Kinder ist der Wald ein Bildungsbereich, der vielerlei Inhalte bietet.

Frühförderung
Kinder mit besonderem Förderbedarf werden einmal wöchentlich von einer Fachkraft unterstützt. Die Frühförderung ist kostenfrei.

„Portfolio“-Arbeit im Kinderhaus:
In den Jahren, in denen ein Kind das Kinderhaus besucht, gibt es sehr viele Momente, Situationen und Entwicklungsschritte, die es wert sind, „festgehalten“ zu werden. Bemühungen, Leistungen, Fortschritte und Erfolge der Kinder können aufgeschrieben, in einem Ordner aufbewahrt und nachvollzogen werden. Schöne, lustige und wichtige Momente bleiben in Erinnerung.

Gezielte Förderung der Schulanfänger/ Kooperation mit der Grundschule:
Anhand gezielter Lernangebote (Arbeitsblätter, Schwungübungen, Anschauungsübungen, …) bereiten wir die Kinder auf die Schule vor. Bereits vorhandene Fähigkeiten und Fertigkeiten werden gefestigt (z.B. Konzentration, Ausdauer, …). Auch wird der Kontakt zur Schule durch Austausch und gegenseitige Besuche gefördert.

     
 
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