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Stadt Oberndorf am Neckar
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Forstreviere Oberndorf-Ost und Oberndorf-West Informationen für Waldbesitzer

Das eigene Flurstück im Wald wird in der Regel ordentlich gehegt und gepflegt; Trotzdem: Eigentum verpflichtet- eine Aussage aus dem Art 14 des Grundgesetzes.
 
Im Folgenden sind einige Punkte aufgelistet, die von den Waldbesitzenden beachtet werden sollten.

Käferwarnung
Gerade wenn es um Käferbefall bei Tanne und Fichte geht, kommt es immer wieder zu Konflikten benachbarter Waldbesitzer. Wie bereits deutlich wurde sagen die Käferprognosen ein weiteres Katastrophenjahr voraus. Aufgrund des milden Winters haben die Käfer optimale Lebensbedingungen. Durch ein flächendeckendes Monitoring wurden befallene Bäume ausfindig gemacht und gekennzeichnet. Diese Bäume müssen aus Waldschutzgründen schnellstens aufgearbeitet und aus dem Wald entfernt werden um eine flächenbrandartige Ausbreitung zu vermeiden.

Abstände von Pflanzen an Grenzen und Wegen
Aufgrund eines aktuellen Falls ist es wichtig auf die Abstände der eigenen (Jung-)Pflanzen zum Nachbargrundstück zu achten. Der gesetzliche Abstand von Wald zu Wald beträgt 1m. Der Abstand zu Wegen ist allerdings von größerer Bedeutung, da er ausschlaggebend dafür ist, ob ein Weg befahrbar ist oder nicht. Schadenersatzpflichtig im Falle zerkratzter Lacke ist der Waldbesitzer, dessen Zweige in die Wege ragen. Sind die Pflanzen zwei Meter hoch, muss der Abstand einen Meter betragen; bei vier Meter Höhe bereits zwei Meter. Somit ist besonders darauf zu achten, die Grenzbereiche ordnungsgemäß durchzupflegen um die erforderlichen Abstände zum Weg einzuhalten. Nachzulesen ist dieser Sachverhalt im Nachbarschaftsgesetz (NRG).

Zaunrelikte
Oft sind im Wald Zaunreste zu finden, die unter anderem eine Gefahr für Wildtiere darstellen. Diese Relikte bestehen aus naturfremden Materialien, die bei Verlust ihrer Funktion nach §3 Abs.4 Satz 1 des Kreislaufwirtschaftsgesetzes zu „Abfall“ werden. Das Belassen des „Abfalls“ im Wald wird als Ordnungswidrigkeit geahndet.
In Zukunft wird von Amtsseite mehr auf diese Relikte und deren sachgemäße Entsorgung geachtet. Daher die Bitte, Zaunreste und Zäune die ihre Funktion als Wildverbissschutz nicht mehr erfüllen, ordnungsgemäß zu entsorgen.
Für eine Beratung stehen die Revierleiter
Johannes Moch (Tel.: 0160-3679168, email: johannes.moch@lrarw.de) und
Simon Köninger (Tel.: 0170-2787177, email: simon.koeninger@lrarw.de) zur Verfügung.

     
 
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