Wärmewende in Oberndorf

Der Wärmeverbrauch in privaten Haushalten ist in Oberndorf für 63% der CO2-Emissionen verantwortlich. Die Stadt möchte auf dieser Seite Bürgerinnen und Bürgern Informations- und Unterstützungsangebote rund um das Thema Wärmewende, Nahwärme und energetische Sanierung geben. 

Die Stadt Oberndorf a. N. hat frühzeitig eine kommunale Wärmeplanung erstellt, um den Weg zu einer klimaneutralen Wärmeversorgung bis spätestens 2040 vorzubereiten. Damit setzt die Stadt ein wichtiges Zeichen für Klimaschutz, regionale Energieunabhängigkeit und eine zukunftssichere Wärmeversorgung.

Was ist die kommunale Wärmeplanung?
Die Wärmeplanung zeigt auf, wie Gebäude künftig klimaneutral beheizt werden können. Sie umfasst:

eine Bestandsanalyse aller Gebäude- und Energiedaten,
eine Potenzialanalyse erneuerbarer Energiequellen vor Ort,
ein Zielszenario 2040 zur klimaneutralen Wärmeversorgung,
sowie eine Wärmewendestrategie mit konkreten Maßnahmen

Umsetzung in Oberndorf
Oberndorf hat die Planung freiwillig nach dem Klimaschutzgesetz Baden-Württemberg durchgeführt. Unterstützt wurde die Stadt von badenovaNETZE GmbH und Smart Geomatics GmbH. Politik, Bürgerschaft, Unternehmen und Landwirtschaft wurden in Workshops und Beteiligungsformaten aktiv eingebunden.

Wofür ist die Wärmeplanung wichtig?
Sie dient als strategische Grundlage für zukünftige Entscheidungen, Investitionen und Fördermöglichkeiten. Sie ersetzt zwar keine technischen Detailplanungen, schafft aber Klarheit darüber, wo Wärmenetze sinnvoll sind und wo individuelle Lösungen besser passen. Der Wärmeplan wird regelmäßig fortgeschrieben.


Das vollständige Fachgutachten steht hier zum Download bereit:

Fachgutachten Kommunale Wärmeplanung 

Die Kommunale Wärmeplanung wurde in enger Abstimmung mit lokalen Akteuren abgestimmt. Wichtiger Partner ist dabei die Firma VMA Anlagentechnik GmbH aus Epfendorf. Sie übernimmt den Ausbau von bislang 6 Nahwärmeeignungsgebieten entlang der Talschiene in Oberndorf.

Die Umsetzung des Nahwärmenetzes ist in 6 Ausbauphasen vorgesehen. Diese ziehen sich vom Gewerbegebiet Neckarstraße (an der Gemarkungsgrenze zum Stadtteil Aistaig) über die Talaue, das Rheinmetall/Mauser-Gelände bis hin zum Feuerwehrhaus der Kernstadtwehr.

Über eine Neckarquerung wird auch das Gebiet „Dachau“ und „Teckstraße“ bis zum „Bikiniblick“ erschlossen.

Für die Bürgerinnen und Bürger, Eigentümergemeinschaften und alle Unternehmen der Oberndorfer Talstadt beginnt die Zukunft der Wärmeversorgung schon heute. Mit der Umsetzung des Nahwärmekonzepts wird Ihnen einen einfachen, wartungsfreien und zukunftssicheren Zugang zu Wärme und Warmwasser direkt in Ihrem Gebäude ermöglicht.

Haben Sie Fragen zur Nahwärmeversorgung in Ihrer Straße? 
Bitte wenden Sie sich bitte dazu direkt an den Nahwärmeversorger VMA. 


Tel:07404 93093-44

E-Mail: info@vma-anlagentechnik.de


Weitere Informationen erhalten Sie hier.

Es gibt von vielen Seiten finanzielle Unterstützung für die Erstellung von Neubauten, Sanierung von Altbauten, den Einsatz von erneuerbaren Energien und effizienten Brennstoffeinsatz.
Neue gesetzliche Vorgaben, aber auch die finanziellen Spielräume von Bund, Ländern und Kommunen führen dazu, dass bestehende Förderprogramme eingestellt werden. Im Gegenzug werden neue angepasste Programme aufgelegt. Unverändert bleibt bei diesem Prozess die hohe Anzahl von Fördermöglichkeiten für die Eigenheimsanierung oder den Neubau.

Weitere Informationen erhalten Sie auf der Website der regionalen Klimaschutz- und Energieagentur. 

Oder vereinbaren Sie einen kostenlosen Energiecheck im Rahmen unserer Energie-Effizienz-Tour bei Ihnen zu Hause. 

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