Ein neuer Defibrillator an der Turnhalle Aistaig erweitert die Möglichkeiten der schnellen Hilfe im medizinischen Notfall. Das Gerät stammt aus dem aktuellen Sortiment der Björn Steiger Stiftung und wurde aus Verfügungsmitteln des Ortschaftsrats Aistaig finanziert. Mit dem zusätzlichen Standort wird die Sicherheit für Bürgerinnen und Bürger, Radfahrer sowie Besucher von Veranstaltungen und Vereinsangeboten weiter gestärkt.
Der Standort an der Turnhalle wurde bewusst gewählt: In unmittelbarer Nähe befinden sich der Neckartalradweg, die Grundschule Aistaig sowie verschiedene Vereins- und Veranstaltungsbereiche. Insbesondere bei Außenveranstaltungen und Aktivitäten im Umfeld der Turnhalle kann der öffentlich zugängliche Defibrillator im Ernstfall einen wichtigen Beitrag zur schnellen Erstversorgung leisten.
„Sicherheit bedeutet auch, im Notfall möglichst schnell helfen zu können. Mit dem neuen Defibrillator schaffen wir einen weiteren wichtigen Baustein für die Notfallversorgung in unserer Stadt“ betont Bürgermeister Matthias Winter.
Auch Ortsvorsteher Frank Ade unterstreicht die Bedeutung des neuen Standorts: „Die Turnhalle liegt an einem zentralen Punkt in Aistaig. Hier kommen unterschiedliche Nutzergruppen zusammen – von den Schülerinnen und Schülern über die Vereine bis hin zu Radfahrern und Besuchern von Veranstaltungen.“
Auch die Feuerwehr Oberndorf am Neckar setzt auf die Verfügbarkeit von Defibrillatoren. Insgesamt sind acht Geräte auf Löschfahrzeugen im Einsatz. Ergänzend dazu stehen öffentlich zugängliche Außen-Defibrillatoren an ausgewählten Standorten zur Verfügung.
Ein weiterer solcher Standort befindet sich am Feuerwehrhaus in der Austraße. Das dortige Gerät wurde von Heckler & Koch gespendet. Gemeinsam mit dem neuen Defibrillator an der Turnhalle Aistaig trägt es dazu bei, die Möglichkeiten der schnellen Hilfe im Stadtgebiet zu verbessern.
Infobox:
Defibrillatoren, auch automatisierte externe Defibrillatoren (AED) genannt, sind für die Anwendung durch Ersthelfer ausgelegt. Sie unterstützen bei einem plötzlichen Herz-Kreislauf-Stillstand, indem sie den Herzrhythmus analysieren und bei Bedarf einen Elektroschock auslösen. Im Notfall ersetzen sie nicht den Notruf 112, sondern ergänzen die Maßnahmen der Wiederbelebung bis zum Eintreffen der Rettungskräfte.