Städtepartnerschaften leben von persönlichen Begegnungen, gemeinsamen Erlebnissen und dem Austausch über kommunale Grenzen hinweg. In den vergangenen Wochen standen gleich mehrere solcher Begegnungen im Zeichen der Freundschaft zwischen Oberndorf am Neckar und seinen Partnerstädten. Besuche aus Thierville-sur-Meuse und Falkenstein im Vogtland sowie eine Begegnung einer privaten Oberndorfer Radgruppe in Oberndorf bei Salzburg unterstreichen, wie vielfältig die partnerschaftlichen Beziehungen gepflegt werden.
Antrittsbesuch aus der französischen Partnerstadt
Am Wochenende des Oberndorfer Herbstfestes am 10. und 11. Oktober durfte Oberndorf am Neckar den neuen Bürgermeister der französischen Partnergemeinde Thierville-sur-Meuse, Raphael Chazal, begrüßen. Gemeinsam mit Mitgliedern seines Gemeinderats und der Verwaltung kam er zum Antrittsbesuch nach Oberndorf.
Bürgermeister Matthias Winter freute sich über das persönliche Kennenlernen und den Austausch mit seinem französischen Amtskollegen und dessen Begleitung. Der Besuch bot Gelegenheit, die bestehenden Verbindungen zu pflegen und den Grundstein für die weitere Zusammenarbeit zu legen.
„Ich habe mich sehr über das Kennenlernen gefreut und bin sicher, dass wir unsere Städtepartnerschaft gemeinsam in eine gute Zukunft führen“, betont Bürgermeister Matthias Winter.
Begegnungen und gemeinsame Erlebnisse mit Falkenstein
Bereits am letzten Septemberwochenende war eine fünfköpfige Delegation aus der sächsischen Partnerstadt Falkenstein im Vogtland zum Gegenbesuch in Oberndorf am Neckar zu Gast. Zur Gruppe gehörten Bürgermeister Marco Siegemund, Katja Belke aus den Bereichen Jugendfeuerwehr und Kämmerei, Gemeindewehrleiter und Bauhofleiter Andreas Heller, Ortswehrleiter Mario Weiß sowie Danny Klein, Leiter des Ordnungsamts.
Das Besuchsprogramm verband Einblicke in das städtische Leben mit gemeinsamen Veranstaltungen und Begegnungen. Dazu gehörten „Brasse Beats“ in Bochingen, die Fahrzeugweihe mit anschließendem Feuerbratenessen bei der Feuerwehr Oberndorf sowie das Boller Felsen Fest in Aistaig. Darüber hinaus standen ein Besuch im Rathaus, eine Führung durch das Museum Schwedenbau und die Besichtigung des Mauser-Stollens auf dem Programm.
Neben den einzelnen Programmpunkten blieb ausreichend Zeit für persönliche Gespräche. Gerade der direkte Austausch zwischen den Verantwortlichen beider Kommunen ist ein wichtiger Bestandteil einer lebendigen Städtepartnerschaft. Erfahrungen können geteilt, unterschiedliche Perspektiven kennengelernt und gemeinsame Interessen weiterentwickelt werden.
Verbundenheit über die Stadtgrenzen hinaus
Auch die Verbindung zur österreichischen Partnerstadt Oberndorf bei Salzburg wird durch persönliche Kontakte gepflegt. Eine private Gruppe aus Oberndorf am Neckar, die sich regelmäßig zu gemeinsamen Radtouren trifft, besuchte die Partnerstadt und hielt die Begegnung mit dem dortigen Bürgermeister Georg Djundja bei einem gemeinsamen Foto vor dem Rathaus fest.
Der Besuch zeigt, dass Städtepartnerschaften nicht allein durch offizielle Delegationen und kommunale Termine getragen werden. Auch persönliche Initiativen, gemeinsame Interessen und Begegnungen im Alltag leisten einen wertvollen Beitrag dazu, die Verbindungen zwischen den Städten lebendig zu halten.
Gemeinsam in die Zukunft
Ob beim offiziellen Antrittsbesuch, bei gemeinsamen Festen und fachlichem Austausch oder bei einer privaten Radtour: Die jüngsten Begegnungen machen deutlich, wie vielfältig Städtepartnerschaften gelebt werden können. Sie schaffen Raum für neue Kontakte, gegenseitiges Verständnis und langfristige Freundschaften.
Die Stadt Oberndorf am Neckar freut sich über das Engagement aller Beteiligten und darauf, die partnerschaftlichen Beziehungen auch künftig gemeinsam weiter zu pflegen.