Stadtansicht von Oberndorf

Blutspenderehrung 2020

Auch dieses Jahr konnte Bürgermeister Hermann Acker wieder Menschen auszeichnen, die durch ihre Blutspende geholfen hatten Leben zu retten.

29 Bürgerinnen und Bürger Oberndorfs wurden geehrt, weil sie mehrfach dem Aufruf des Deutschen Roten Kreuzes gefolgt waren, um ihr Blut zu spenden. 26 davon erhielten die verschiedenen Ehrennadeln für 10-, 25-, 50- und 75-maliges spenden dieser lebensnotwendigen Körperflüssigkeit.
Da coronabedingt eine Ehrung im üblichen Rahmen in der Cafeteria im SRH-Krankenhaus nicht möglich war, wurden den Spendern die Nadeln und Urkunden zugestellt.
Mit Waltraud Schradin, Rudolf Hölle und Reinhold Fridmansky waren dieses Jahr allerdings auch drei Personen unter den Spendern, die bereits an über 100 Blutspendeaktionen teilgenommen hatten. Bei diesem sehr seltenen Jubiläum ließ es sich das Stadtoberhaupt nicht nehmen, ihnen persönlich zu danken. Im Sitzungszimmer des Rathauses sprach er ihnen zusammen mit Joachim Gneist, Vorsitzender des DRK-Ortsvereins, seine Anerkennung aus. Hermann Acker ging auf die Wichtigkeit der Blutspende ein und sah sie in gewisser Weise auch als Bürgerpflicht an. Er sagte, wer im Notfall oder bei Operationen die Blutspenden anderer annimmt, sollte eigentlich auch bereit sein, Gleiches zu tun. Nicht nur nehmen, sondern geben, sei das Gebot der Stunde. So sahen es auch die Geehrten. Für sie sei es nicht nur eine Bürgerpflicht, sondern es mache auch Freude anderen Menschen dadurch zu helfen. Zwar sei der gemütliche Teil mit Vesper und etwas Geselligkeit zwischenzeitlich leider Vergangenheit, bedauerten sie. Trotzdem sei es ein gutes Gefühl zu spenden, zumal auch die lange Wartezeit durch die Voranmeldung weggefallen sei. Alle Drei spenden bereits seit mehreren Jahrzehnten und werden auch weiterhin Blutspendetermine wahrnehmen. Der Bürgermeister wies darauf hin, dass auch die Helfer für die Aktionen des DRK wichtig seien. Deshalb würden Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter der Stadtverwaltung selbstverständlich für dieses Ehrenamt von der Arbeit freigestellt. Dies wurden früher auch die Auszubildenden verschiedener Oberndorfer Betriebe. Wer Blut spendete hatte anschließend Feierabend.
Acker dankte dem Ortsverein des DRK für die regelmäßige Durchführung der Blutspendetermine in Oberndorf und die damit zusammenhängende Arbeit. Er dankte ebenso allen Spendern für ihr beispielhaftes Wirken und ihren besonderen Einsatz, den man nicht hoch genug schätzen könne. Er hoffe, dass diese tolle Leistung weitere Menschen dazu animieren werde, dem nächsten Aufruf zur Blutspende zu folgen. Er wünsche sich, dass die Zahl der Blutspender steige und alle im kommenden Jahr wieder im üblichen Rahmen geehrt werden können.

Top